Gemeindehaushalt: Künftige Linie beim Brandschutz sollte mit den Aktiven abgestimmt werden
Die Unabhängige Bürgervertretung Lautertal (UBL) fordert erneut eine Gesprächsrunde zwischen gemeindlichen Spitzenpolitikern und den Spitzen der Lautertaler Feuerwehren, um das weitere Vorgehen bei der Sicherung und Finanzierung des Brandschutzes zu besprechen. Die UBL habe dies bereits im Dezember angeregt, “was bis heute leider seitens der SPD und der GLL ignoriert wurde. Stattdessen wird wieder einmal übereinander statt miteinander geredet.”
Wenn die Grüne Liste (GLL) jedoch statt mit den Feuerwehren nur über die Feuerwehren spreche, könne sie “im Rahmen der Beratungen über den Lautertaler Haushalt schnell ein paar Cent politisches Kleingeld verdienen. Zumindest scheint so die Spekulation”, schreibt die UBL. “Dass hier die Rechnung aber ohne den Wirt gemacht wird und dieser Schuss nach hinten losgehen muss, wurde übersehen.” Immerhin hätten die Lautertaler Feuerwehren rund 300 Mal so viele Mitglieder wie die GLL “Und man sollte das lange Gedächtnis unserer Brandschützer nicht unterschätzen.” Kritik am Vorgehen der Gemeinde und den Äußerungen der GLL zum neuen Feuerwehrhaus in Elmshausen hat es auch bereits bei den Brandschützern selbst gegeben (wir berichteten).
Udo Rutkowskis Hinweis, es gehe beim Brandschutz um sechsstellige Beträge, lässt nach Meinung der UBL außer acht, welche Bedeutung die Feuerwehren außer ihren wichtigen Aufgaben im Brand- und Katastrophenschutz auch für das soziale Miteinander und das Gemeinschaftsgefühl in den Orten hätten, heißt es von der UBL. “Hier hätten sich die Grünen besser nicht die Finger verbrannt und sich ein anderes Opfer fürs Totsparen ausgesucht.”
Nach den Informationen der Bürgervertretung hat es vor den jüngsten Beratungen der Gremien keine Gespräche zwischen den Grünen und den Feuerwehren gegeben. “Stattdessen sollen nun die verschiedenen Feuerwehren nach Wunsch der Grünen mit einem umfangreichen Fragenkatalog zur Bedarfplanung ,gequält’ werden, damit dann die Gemeindevertreter entscheiden sollen, was ihnen in Zukunft wegzunehmen ist. Dass nun dank der Grünen die Menschen in den Feuerwehren in ihrem wichtigen Ehrenamt frustriert werden, scheint programmiert.” Bürgernahe Kommunalpolitik sehe anders aus, so die UBL: “Wir brauchen mehr Miteinander in der Gemeinde. Das ist aber garnicht so leicht in die Köpfe unserer Politiker hinein zu bekommen, denn man kann ja offenbar mit einem Gegeneinander leichter Politik machen.
Pressemitteilung der UBL